Zwei weitere Kriegsdienstverweigerer aus Russland haben mit unserer Unterstützung in Frankreich Schutz erhalten

1. Juli 2026

»Connection e.V.« freut sich über zwei aktuelle positive Asylentscheidungen der französischen Behörden zugunsten russischer Kriegsdienstverweigerer. Die Fälle zeigen, dass Menschen, die in Russland wegen ihrer militärischen Verpflichtungen verfolgt werden, Anspruch auf internationalen Schutz haben können.

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KIRCHENASYL GEFUNDEN • Vielen Dank für Eure Unterstützung!

8. Juni 2026

In der vergangenen Woche haben wir unser Netzwerk um Unterstützung bei der Organisation eines Kirchenasyls gebeten. Die Resonanz auf diesen Aufruf war überwältigend: Zahlreiche Menschen haben sich mit Anrufen, E-Mails, Kontakten und konkreten Hilfsangeboten bei uns gemeldet.

Dank dieses großen Engagements konnte innerhalb kurzer Zeit ein Kirchenasyl organisiert werden. Dass so viele Menschen bereit waren, Verantwortung zu übernehmen und solidarisch zu handeln, hat uns sehr beeindruckt.

Die vergangenen Tage waren für uns von intensiver Koordination und vielen notwendigen Abstimmungen geprägt. Deshalb konnten wir leider nicht auf alle Nachrichten persönlich antworten. Wir möchten jedoch ausdrücklich betonen, wie sehr wir jede einzelne Rückmeldung und jedes Unterstützungsangebot schätzen.

Unser herzlicher Dank gilt allen, die sich eingebracht, Kontakte vermittelt oder ihre Unterstützung angeboten haben. Dieses starke Zeichen der Solidarität macht Mut und zeigt, wie viel gemeinsam möglich ist.

Vielen Dank für eure Unterstützung!
Euer Team von »Connection e.V.«

Connection e.V. setzt sich gemeinsam mit WRI bei den Vereinten Nationen für Kriegsdienstverweiger*innen und Menschenrechtsverteidiger*innen aus Belarus ein

»Connection e.V.« gab in Zusammenarbeit mit »Internationale der Kriegsdienstgegner*innen« (War Resisters’ International, WRI) eine mündliche Erklärung im Plenum des UN-Menschenrechtsrates in Genf ab. Dies geschah während der Diskussion über den Bericht von Karinna Moskalenko, der Vorsitzenden der unabhängigen Expertengruppe zur Menschenrechtssituation in Belarus.

Der Vertreter von Belarus wies den Bericht zurück. Eritrea unterstützte die Stellungnahme von Belarus und hob verschiedene angebliche positive Entwicklungen im Land hervor, wie etwa die vollständige Beseitigung extremer Armut.

Zaira Zafarana, Koordinatorin für internationale Advocacy bei »Connection e.V.«, ergriff das Wort, um auf die Verletzung des Rechts auf Kriegsdienstverweigerung im Land, die Militarisierung von Kindern, die Unterstützung des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine sowie die zunehmende transnationale Repression gegen Verweiger*innen, Menschenrechtsverteidiger*innen und betroffene Organisationen aufmerksam zu machen. Zudem prangerte sie die Praxis des De-Bankings an, von der auch die Organisation »Unser Haus« (Наш дом; Belarus) und deren Leiterin Olga Karatch betroffen sind.

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