Connection e.V. setzt sich gemeinsam mit WRI bei den Vereinten Nationen für Kriegsdienstverweiger*innen und Menschenrechtsverteidiger*innen aus Belarus ein

»Connection e.V.« gab in Zusammenarbeit mit »Internationale der Kriegsdienstgegner*innen« (War Resisters’ International, WRI) eine mündliche Erklärung im Plenum des UN-Menschenrechtsrates in Genf ab. Dies geschah während der Diskussion über den Bericht von Karinna Moskalenko, der Vorsitzenden der unabhängigen Expertengruppe zur Menschenrechtssituation in Belarus.

Der Vertreter von Belarus wies den Bericht zurück. Eritrea unterstützte die Stellungnahme von Belarus und hob verschiedene angebliche positive Entwicklungen im Land hervor, wie etwa die vollständige Beseitigung extremer Armut.

Zaira Zafarana, Koordinatorin für internationale Advocacy bei »Connection e.V.«, ergriff das Wort, um auf die Verletzung des Rechts auf Kriegsdienstverweigerung im Land, die Militarisierung von Kindern, die Unterstützung des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine sowie die zunehmende transnationale Repression gegen Verweiger*innen, Menschenrechtsverteidiger*innen und betroffene Organisationen aufmerksam zu machen. Zudem prangerte sie die Praxis des De-Bankings an, von der auch die Organisation »Unser Haus« (Наш дом; Belarus) und deren Leiterin Olga Karatch betroffen sind.

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Connection e.V. setzt sich bei der OSZE in Warschau für das Recht auf Kriegsdienstverweigerung ein

Zwischen dem 7. und 16. Oktober 2025 organisierte das »Büro für demokratische Institutionen und Menschenrechte« der »Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa« in Warschau die »Konferenz zur menschlichen Dimension«. Es handelte sich um eine zehntägige Konferenz mit Plenarsitzungen und Nebenveranstaltungen zu Themen aus dem gesamten OSZE—Raum. »Connection e.V.« nahm an der Konferenz teil und setzte sich dort für das Recht auf Kriegsdienstverweigerung aus Gewissensgründen ein.

Am 16. Oktober organisierte »Connection e.V.« eine Nebenveranstaltung zum Recht auf Kriegsdienstverweigerung aus Gewissensgründen. Die Veranstaltung wurde gemeinsam mit der russischen »Bewegung der Kriegsdienstverweiger*innen« sowie mit »Kriegsdienstverweigerungswacht« aus der Türkei durchgeführt.

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