Menschenrechtsorganisationen äußern tiefe Besorgnis über drohende Abschiebung des russischen Kriegsdienstverweigerers Maksim Kusmin in die Russische Föderation

30. März 2026

Die unterzeichnenden Organisationen bringen ihre ernsthafte Besorgnis über die unmittelbare Gefahr einer Abschiebung von Maksim Kusmin nach Russland zum Ausdruck. Ihm steht am 2. April 2026 eine weitere — und voraussichtlich entscheidende — Anhörung vor dem Regionalen Verwaltungsgericht in Kaunas, Litauen, bevor.

Maksim Kusmin ist ein russischer Staatsbürger aus Kaliningrad und Reserveoffizier, der sich weigerte, den illegalen Angriffskrieg gegen die Ukraine zu unterstützen. Aufgrund seiner Antikriegsaktivitäten war er gezwungen, sein Land zu verlassen und im Ausland Schutz zu suchen. Er stellte einen Asylantrag in Litauen, wo er jedoch als Bedrohung für die nationale Sicherheit eingestuft wurde, was ihn in die unmittelbare Gefahr einer Abschiebung bringt.

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